Mein beruflicher Werdegang

Seit dem November 2005 arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Berliner Büro des SPD-Bundestagsabgeordneten Willi Brase aus NRW. Hier bin ich u. a. für die inhaltliche Aufarbeitung und Begleitung des Themas Bürgerschaftliches Engagement zuständig, da Willi Brase Vorsitzender des Unterausschusses im Deutschen Bundestag ist. Im Rahmen seiner Mitgliedschaft im Ausschuss Bildung und Forschung habe ich viele Jahre das Thema berufliche Bildung als ein Schwerpunkt bearbeitet. Das ist besonders spannend, weil es eng mit anderen Themenfeldern wie mit der Arbeits- und Sozial- sowie der Wirtschaftspolitik verknüpft ist.

Eine duale Ausbildung kann für viele junge Menschen ein sehr guter Einstieg in das Berufsleben sein. Davon habe ich selbst profitiert. Nach meinem Abitur war es keineswegs selbstverständlich, dass ich ein Studium beginne. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich meinen Weg gefunden habe. Erster Haltepunkt war eine Ausbildung als Kauffrau im Textil- und Einzelhandel. Und am Ende habe ich doch studiert und meinen Magisterabschluss in Neuere Deutsche Literatur, Linguistik und Neuere Geschichte absolviert.

Nebenbei hat mich immer der Journalismus begeistert. Durch meine Tätigkeit in verschiedenen Redaktionen konnte ich mein Studium mitfinanzieren. Seit 2012 habe ich nebenberuflich für die Berliner Woche in der Rubrik Berlin engagiert geschrieben und konnte spannende Interviews mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Bereich des Bürgerschaftlichen Engagements führen (Interviews lesen). Besonderen Einblick in die Berliner Wirtschaft habe ich bei der Mitarbeit an dem Buch Innovation, Identität, Verantwortung - Made in Berlin! (Hrsg. Matthias Schmidt/Matthias Tomenendal) bekommen. Frage war, in wie weit die Berliner Identität Treiber für Innovation ist. Die Antworten sind so vielschichtig wie die Stadt selbst.